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Katalysator Umarbeitung

Katalysatoren Umarbeitung

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Katalysator Recycling Offerte

Prozess der Umarbeitung von Katalysatoren

Das Recycling von Abgaskatalysatoren aus Fahrzeugen ist ein wichtiger Prozess zur Rückgewinnung wertvoller Edelmetalle wie Platin, Palladium und Rhodium. Diese Metalle werden in neuen Katalysatoren oder anderen industriellen Anwendungen wiederverwendet.

1. Ankauf und Annahme der Katalysatoren

Der Prozess beginnt mit der Begutachtung der vom Kunden verkauften Katalysatoren. Mithilfe eines Katalogs werden die Katalysatoren geprüft und klassifiziert. Anschließend wird die genaue Anzahl erfasst.

2. Ablauf des Recyclingprozesses:

– Sammlung und Sortierung

Alte Katalysatoren werden von Schrottplätzen, Werkstätten oder Recyclingunternehmen gesammelt. Eine erste Sortierung erfolgt basierend auf Bauart und Materialzusammensetzung.

– Demontage und Zerkleinerung

Das Gehäuse des Katalysators (meist aus Edelstahl) wird entfernt. Der keramische oder metallische Monolith im Inneren wird zerkleinert.

– Mahlung und Analyse

Das Material wird zu feinem Pulver gemahlen. Eine chemische Analyse bestimmt den Gehalt an Platin, Palladium und Rhodium.

– Metallrückgewinnung

Pyrometallurgische Verfahren: Das Material wird geschmolzen, und die Edelmetalle werden durch chemische Prozesse separiert.

Hydrometallurgische Verfahren: Säuren oder andere Lösungsmittel lösen die Edelmetalle heraus, die dann durch Fällung oder Elektrolyse zurückgewonnen werden.

– Veredelung und Wiederverwertung

Die zurückgewonnenen Edelmetalle werden gereinigt und an die Industrie verkauft. Sie werden in neuen Katalysatoren, in der Elektronik oder anderen Industrien verwendet.

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Monolith-Separation

Die Entmantelung der Katalysatoren erfolgt mithilfe einer sogenannten Alligator-Schere. Der Arbeiter trägt einen Staubschutzanzug, eine Atemschutzmaske und Schnittschutzhandschuhe, um sich vor Feinstaub und scharfen Kanten zu schützen.

Zunächst wird der Katalysator in die Alligator-Schere eingelegt und in der Mitte durchtrennt. Anschließend wird das Gehäuse in entgegengesetzte Richtungen gequetscht, um das Monolith-Material freizusetzen. Danach wird der Katalysator über einem Trichter ausgeklopft, wodurch das Monolith in einen Big-Bag befördert wird.

Eine Absaugvorrichtung fängt den entstehenden Feinstaub auf, um die Gesundheit des Arbeiters zu schützen und den Verlust wertvoller Edelmetallpartikel zu verhindern. Dadurch wird sichergestellt, dass keine gesundheitsschädlichen Stäube freigesetzt werden und der maximale Materialwert erhalten bleibt

Katalysator Monolith
Katalysator Monolith

Monolith-Separation

Die Entmantelung der Katalysatoren erfolgt mithilfe einer sogenannten Alligator-Schere. Der Arbeiter trägt einen Staubschutzanzug, eine Atemschutzmaske und Schnittschutzhandschuhe, um sich vor Feinstaub und scharfen Kanten zu schützen.

Zunächst wird der Katalysator in die Alligator-Schere eingelegt und in der Mitte durchtrennt. Anschließend wird das Gehäuse in entgegengesetzte Richtungen gequetscht, um das Monolith-Material freizusetzen. Danach wird der Katalysator über einem Trichter ausgeklopft, wodurch das Monolith in einen Big-Bag befördert wird.

Eine Absaugvorrichtung fängt den entstehenden Feinstaub auf, um die Gesundheit des Arbeiters zu schützen und den Verlust wertvoller Edelmetallpartikel zu verhindern. Dadurch wird sichergestellt, dass keine gesundheitsschädlichen Stäube freigesetzt werden und der maximale Materialwert erhalten bleibt

Monolith

Zerkleinerung des Monoliths

Dem Big-Bag, in dem das Monolith aufgefangen wurde, werden etwa 30 Stahlkugeln hinzugefügt. Anschließend wird der Big-Bag in einen Mischer eingespannt, der durch die Bewegung der Stahlkugeln das Monolith zu einem feinen, homogenen Pulver zerkleinert.

Nach dem Mahlvorgang werden die Stahlkugeln entfernt, und der Big-Bag wird auf eine geeichte Waage gestellt, um das genaue Gewicht des Monoliths zu ermitteln.

Analyse des Monoliths

Aus dem Big-Bag wird eine Probe von etwa 150–200 Gramm des zerkleinerten Monolith-Pulvers entnommen. Zunächst wird der Feuchtigkeitsgehalt mithilfe einer Feuchtigkeitswaage bestimmt. Da Feuchtigkeit nicht vergütet wird, wird die ermittelte Differenz vom Gesamtgewicht abgezogen.

Anschließend wird das Pulver in eine Probenkammer gegeben und mittels eines RFA-Analysators auf den Feingehalt der enthaltenen Edelmetalle – Platin, Palladium und Rhodium – untersucht.

Monolith

Analyse des Monoliths

Aus dem Big-Bag wird eine Probe von etwa 150–200 Gramm des zerkleinerten Monolith-Pulvers entnommen. Zunächst wird der Feuchtigkeitsgehalt mithilfe einer Feuchtigkeitswaage bestimmt. Da Feuchtigkeit nicht vergütet wird, wird die ermittelte Differenz vom Gesamtgewicht abgezogen.

Anschließend wird das Pulver in eine Probenkammer gegeben und mittels eines RFA-Analysators auf den Feingehalt der enthaltenen Edelmetalle – Platin, Palladium und Rhodium – untersucht.

Monolith

Metallewert Berehnung nach Analyse (dient ausschliesslich als Beispiel)

Um den Gehalt an Platin (Pt), Palladium (Pd) und Rhodium (Rh) in 1000 Gramm Monolith zu berechnen, können wir die ppm (parts per million)-Werte verwenden wo 1 ppm entspricht 1 Milligramm pro Kilogramm.
Analysegerät zeigt 3500 ppm Platun, 2290 ppm Palladium und 550 ppm Rhodium. Wir sollten zuerst die Feuchtigkeit, die wir in unsere Berechnung mit 2% ansetzen, abziehen.

Berechnungen:
Platin: 3500 ppm Platin bedeutet 3500 mg pro kg.
Der Platingehalt in 1000 g Monolith beträgt: 3500 mg.

Palladium: 2290 ppm Palladium bedeutet 2290 mg pro kg.
Der Palladiumgehalt in 1000 g Monolith beträgt: 2290 mg.

Rhodium: 550 ppm Rhodium bedeutet 550 mg pro kg.
Der Rhodiumgehalt in 1000 g Monolith beträgt: 550 mg.

Ergebnisse:
Feuchtigkeit 1000 g – 2% = 980 g Monolith
Platin: 3500 mg = 3,43 g
Palladium: 2290 mg = 2,24 g
Rhodium: 550 mg = 0.539 g

Wertberechnung:
Börsenkurs am 15.02.2025
Platin: 30.- EUR/Gramm
Palladium: 29.- EUR/Gramm
Rhodium: 129.- EUR/Gramm

Gesamtwert der Metalle:
Platin: 102.90 EUR
Palladium: 64,96 EUR
Rhodium: 69,53 EUR
Toatal: 237,39 EUR oder 220.75 CHF

Abzüge:
Feuchtigkeit, in der Regel 1 bis 2% aber kann bis zu 25% betragen
Umarbeitungskosten (kann warieren) 10%
Unsere Erlös und andere Kosten 15%

Platin
Platin aus Katalysator Recycling

Platin aus Katalysator Recycling

Platin (Pt) – Das vielseitige Edelmetall

Platin ist ein grauweißes, dehnbares Metall, das bei 1.772 °C schmilzt und einen Siedepunkt von 3.827 °C hat. Besonders als Platinschwamm dient es als Katalysator in der chemischen Industrie. Der Automobilsektor ist der größte Verbraucher von Platin – bereits 1995 wurden 47,7 Tonnen für Katalysatoren verarbeitet.

Palladium
Palladium aus Katalysator Recycling

Palladium aus Katalysator Recycling

Palladium (Pd) – Das „leichte Platinmetall“Palladium ist silberweiß, dehnbar und besitzt hervorragende katalytische Eigenschaften. Es kann bei 1.000 °C das 9,5-fache seines Volumens an Wasserstoff absorbieren. Neben Autoabgaskatalysatoren wird es auch in der Produktion von Wasserstoffperoxid als Träger- oder trägerfreier Katalysator eingesetzt.

Rhodium
Rhodium aus Katalysator Recycling

Rhodium aus Katalysator Recycling

Rhodium (Rh) – Hohe katalytische Aktivität Rhodium gehört zur Platingruppe und zeichnet sich durch seine hohe katalytische Aktivität aus. In Trägerkatalysatoren spielt es eine entscheidende Rolle, insbesondere in der Industrie und der Automobiltechnik.Diese Edelmetalle sind wertvolle Rohstoffe und können durch fachgerechtes Recycling wiedergewonnen und weiterverwendet werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Monolith-Umarbeitung

1. Was ist Monolith und warum wird es recycelt?

Monolith ist das keramische oder metallische Trägermaterial im Inneren eines Katalysators, das mit wertvollen Edelmetallen wie Platin, Palladium und Rhodium beschichtet ist. Durch Recycling können diese Metalle zurückgewonnen und wiederverwendet werden, wodurch Ressourcen geschont und Kosten gesenkt werden.

2. Wie erfolgt die Trennung des Monoliths vom Katalysatorgehäuse?

Der Katalysator wird mithilfe einer Alligator-Schere aufgeschnitten und anschließend ausgeklopft oder gepresst, um das Monolith-Material freizusetzen. Eine Absaugvorrichtung verhindert den Verlust von feinem Staub und schützt die Arbeiter vor Schadstoffen.

3. Wie wird das Monolith zerkleinert?

Das gesammelte Monolith wird zusammen mit Stahlkugeln in einem Mischer verarbeitet, um ein feines, homogenes Pulver zu erzeugen. Danach wird es gewogen und für die Analyse vorbereitet.

4. Wie wird der Edelmetallgehalt des Monoliths bestimmt?

Eine Probe des zerkleinerten Monoliths wird entnommen und mit einer Feuchtigkeitswaage auf ihren Wassergehalt geprüft. Anschließend erfolgt eine Analyse mittels Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA), um den genauen Gehalt an Platin, Palladium und Rhodium zu bestimmen.

5. Warum wird der Feuchtigkeitsgehalt ermittelt?

Da Feuchtigkeit nicht vergütet wird, wird sie vom Gesamtgewicht des Monoliths abgezogen. Dies stellt sicher, dass nur der tatsächliche Edelmetallgehalt berücksichtigt wird.

6. Was passiert mit den zurückgewonnenen Edelmetallen?

Die extrahierten Edelmetalle werden gereinigt und an die Industrie verkauft. Sie werden in neuen Katalysatoren, Elektronikbauteilen und anderen technologischen Anwendungen wiederverwendet.

7. Ist der Recyclingprozess umweltfreundlich?

Ja, das Recycling von Monolith reduziert den Bedarf an Primärbergbau, spart Energie und minimiert CO₂-Emissionen. Zudem werden moderne Absaug- und Filtersysteme eingesetzt, um den Staubausstoß zu minimieren und die Umwelt zu schützen.

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